Zusammen Arbeit schaffen

Sabab Lou engagiert sich für die Ärmsten der Armen in Ländern Subsahara-Afrikas. Der Begriff bedeutet in Wolof, einer westafrikanischen Stammessprache, „was man tun muss, um sein Ziel zu erreichen“. Unser Ziel: Armut beenden, indem wir zusammen Arbeit schaffen.

Das tun wir in der Landwirtschaft, mit gutem Grund. 60 Prozent der Menschen in Subsahara-Afrika, 645 Millionen, leben in ländlichen Regionen. Die allermeisten sind in der Landwirtschaft tätig. Aber diese trägt nur 15 Prozent zur gesamtwirtschaftlichen Leistung bei. In der Entwicklung der Landwirtschaft liegt also ein großes Potential zur Bekämpfung der Armut.

Dieses Potential nutzen wir. Mit unseren derzeitigen Projekten in Gambia und Ghana unterstützen wir Jugendliche und kleinbäuerliche Familien darin, Gemüse und Getreide produktiver und damit profitabel anzubauen. Dazu bilden wir die Menschen aus und schulen sie nicht nur in Gemüse- und Felderwirtschaft, sondern auch in betriebswirtschaftlichen Belangen. Es geht uns darum, das landwirtschaftliche Engagement der Menschen zu einer verlässlichen Einkommensquelle zu machen, zu einer Unternehmung, die sich trägt.

Bei alledem setzen wir auf einen konsequent unternehmerischen Ansatz. Wir verhelfen den Menschen, eigenständig und damit möglichst rasch unabhängig von Zuschüssen und Spenden zu wirtschaften.

Hilfe zur Selbsthilfe eben.

Gambisches Jugendprojekt: Tabara, Banna und Alasan bereiten die Einsaat vor @Sarah Keßler/ Sabab Lou

Tabara, Banna und Alasan, Studierende im Gambischen Jugendprojekt. ©Sarah Keßler/Sabab Lou